Resolution 36. HST: Klimaschutz bedeutet Verkehrswende - Deutschlandtakt wichtiger Baustein
37. HST: "Vieles in Bewegung - Chancen zur Veränderung" vom 20.-24.11.2019
Wir wünschen allen Freunden der Horber Schienen-Tage ein friedliches und erfolgreiches Jahr 2019

Stuttgart 21: Der Dauerbrenner der Region

Das Thema Stuttgart 21 wurde bei den Horber Schienen-Tagen erstmals 1991 angesprochen und seit 1997 regelmäßig diskutiert. Den Veranstaltern ging es darum, Sachinformation abseits jeglicher Polemik zu vermitteln. Natürlich löst ein so emotional beladenes Thema auch heftige Reaktionen aus. Trotzdem konnten wir über dieses schwierige Thema im wesentlichen sachlich und offen diskutieren, Diskussionsteilnehmer ihre eigene Meinung vertreten. Eiferern der einen oder anderen Seite mag dies nicht gefallen, doch auf den Schienen-Tagen hat der Dialog Vorrang vor Polemik.

Plenum der 24. Horber Schienen-Tage Vortrag Stuttgart 21
Photo Cosima Pareik
Lesenswert ist beispielsweise die Resolution der 24. Horber Schienen-Tage, die das Projekt Stuttgart 21 nicht ausdrücklich erwähnt, sondern einen Gesamtrahmen für eine rational begründete Verkehrspolitik aufzeigt. In die Feststellungen und Forderungen sind die Ergebnisse der Diskussionen zu Stuttgart 21 wesentlich mit eingeflossen.

Auch in den anderen Jahren wurde in den regelmäßigen Diskussionen mit den Politikern Stuttgart 21 immer wieder angesprochen. Ebenso wurde im Zusammenhang mit vielen Sachthemen ein Bezug zu Stuttgart 21 hergestellt. Schließlich ist dies eines der größten Projekte in der Verkehrspolitik, dementsprechend komplex sind die sachlichen Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Ein simplifizierendes "gut oder böse" wird diesem Sachverhalt nicht gerecht.

Lesenswert ist auch der im Tagungsband der 24. HST 2006 abgedruckte Pressespiegel. Der in einem Artikel zitierte Ausspruch des Organisators Rudolf Barth, "Man muß bauen, was wichtig ist und nicht das, was einem gefällt" ist zeitlos gültig, nicht nur für Stuttgart. Er ist sowohl Kritik an der Art, wie in Deutschland Schieneninfrastruktur gebaut wird, als auch Ansatzpunkt für eine sinnvolle Neuordnung der Verkehrspolitik. Die derzeitigen Sparzwänge der öffentlichen Hand sollten ein Anstoß sein, Verkehrspolitik rational zu betreiben und damit Deutschland in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für die Zukunft zu stärken.

Einzelnachweise zu Stuttgart 21

27. Horber Schienen-Tage

Die Pressemeldung vom 1. September 2009 stellt fest: " Die neue Albquerung im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 erfordert pro Fahrgast für den gleichen Zeitgewinn etwa den doppelten Aufwand ..." (Lesen Sie weiter)

25. Horber Schienen-Tage

Das Pro und Contra von Tunnelbahnhöfen wurde in einer Sitzung (Programm der 25. Horber Schienen-Tage) am Eröffnungsabend diskutiert. Ein Plädoyer für Stuttgart 21 erwarteten die Organisatoren von Prof. Dr. Franz Pesch in seiner städtebaulichen Bilanz, doch die Bilanz fiel verheerend aus. Als Contra wurde Matthias Lieb eingeladen, die betriebliche Sicht darzustellen. Rainer Engel berichtete über die europäischen Perspektiven. Die letzten beiden Vorträge sind auch im Tagungsband der 25. Horber Schienen-Tage dokumentiert.

24. Horber Schienen-Tage

Im Diskussionsblock Politik zu Gast wurde über Stuttgart 21 diskutiert. In einer Podiumsdiskussion und einer Pressekonferenz vertrat Winfried Scheuermann, MdL die Position Pro Stuttgart 21, während Boris Palmer, MdL (heute Oberbürgermeister Tübingen) Contra Stuttgart 21 sprach. Im Verlauf dieser Diskussionen fiel das wohl ehrlichste Argument für Stuttgart 21: "in den Neuen Bundesländern wurde soviel Geld verbaut, jetzt muß auch Baden-Württemberg etwas bekommen." Die Resolution der 24. Horber Schienen-Tage stellte den Zusammenhang zu den bundesweiten Defiziten der Verkehrspolitik dar.

Ein bei den 24. Horber Schienen-Tagen gefordertes Betriebsgutachten für Stuttgart ist mittlerweile erstellt, bleibt aber unter Verschluß. Die wesentlichen Details sind dennoch an die Öffentlichkeit gesickert und unter http://www.kopfbahnhof-21.de/index.php?id=534 verfügbar.

20. Horber Schienen-Tage

Die Diskussion im Arbeitskreis Großprojekte beschränkte sich auf die Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecken, wobei diese als getrennte Projekte (mit Abhängigkeiten) behandelt wurde. ... (Lesen Sie weiter)

17. Horber Schienen-Tage

Vortrag Jens Harry Focke: Stuttgart 21 auf Raten oder endgültige Sparlösung? Weitere Informationen im Tagungsband der 17. Horber Schienen-Tage

16. Horber Schienen-Tage

Vortrag Dr. Volkard Jung: Stuttgart 21. Weitere Informationen im Tagungsband der 16. Horber Schienen-Tage

15. Horber Schienen-Tage

Die Stadt Horb veranstaltete im Rahmen der Horber Schienen-Tage eine Podiumsdiskussion zu Stuttgart 21. Anhand des Pressespiegels im Tagungsband der 15. Horber Schienen-Tage läßt sich der Stand der damaligen Diskussion nachvollziehen. Auf bereits 1997 vorgebrachte Kritikpunkte fehlt bis heute eine zufriedenstellende Antwort.

9. Horber Schienen-Tage

Vortrag Eberhard Happe: Heimerl, Krittian oder was - Kritisches zur Neubaustreckenplanung Stuttgart - Ulm.

Horber Schienen-Tage kompakt


  Startseite

  Förderpreis

  Fachexkursionen

 

  2019: 37. HST

  2018: 36. HST

  2017: 35. HST

  2016: 34. HST

  2015: 33. HST

  2014: 32. HST

  2013: 31. HST

  2003 - 2012: 23. - 30. HST

  1994 - 2004: 12. - 22. HST

  1983 - 1993: 1. - 11. HST

 

  Über uns

 

Horber Schienen-Tage

Resolutionen * Medieninformationen * Veröffentlichungen